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06.02.2027 – 14.03.2027
30-27031_Der Schmerz-Code | Teil 1 und Teil 2
Veranstalter: Physio Deutschland - Deutscher Verband für Physiotherapie, Regionalverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland e.V.
Kursleitung Mohr, Alexander
Kursort
PTS Grünstadt, Physiotherapieschule
Am Wehrhaus 20
67269 Grünstadt
Routenplaner
Unterichtseinheiten: 36
Fortbildungspunkte: 36
Kurspreis für Physio Deutschland-Mitglieder: 590,00 €
Kurspreis für Nicht-Mitglieder: 710,00 €

Kursbeschreibung

Der Schmerz-Code

Teil 1  - Deine Hände kennen die Technik. Weißt Du auch, was Du damit veränderst?

Ein vertrauter Druckpunkt. Der Patient erkennt seinen Schmerz wieder. Du behandelst und prüfst, was sich verändert. Doch was erklärt dieser Befund tatsächlich? Und wie wird daraus ein sinnvoller nächster Behandlungsschritt?

Der Schmerz-Code verbindet praktische Triggerpunkttherapie mit aktuellem Schmerzverständnis. Bei Myologik musst Du Deine Erfahrung nicht ablegen, um wissenschaftlich zu denken. Du nutzt sie als Ausgangspunkt: Du übst bewährte Handgriffe, hinterfragst ihre Erklärungen und erarbeitest, wann welche Vorgehensweise sinnvoll ist.

Auch Dein eigener Krafteinsatz gehört dazu. Du passt Kontakt und Arbeitsposition an und verbindest die Behandlung mit passenden Eigenübungen. So bekommt Deine praktische Erfahrung eine Erklärung, die Du vertreten kannst.

Inhalt

  • Myofasziale Triggerpunkte untersuchen: klinische Merkmale, Palpation und Grenzen der Befundung.
  • Lokale und übertragene Beschwerden mit aktueller Schmerzphysiologie verbinden; Beobachtung und Erklärung unterscheiden.
  • Anamnese, Bewegung und Patientenrückmeldung zusammenführen; Warnzeichen und Abklärungsbedarf berücksichtigen.
  • Manuelle Triggerpunkttechniken an Nacken, Schulter, Rücken und Extremitäten üben; Druck, Kontakt und Arbeitsposition anpassen.
  • Atmung und ausgewählte Augenbewegungsaufgaben als ergänzende Ansätze einordnen und Reaktionen prüfen.
  • Muskelspezifische Eigenübungen auswählen und isometrische sowie exzentrische Belastung individuell dosieren.
  • Schmerz verständlich erklären und aus Untersuchung, Behandlung und aktiver Nacharbeit einen Ablauf entwickeln.

Teil 2 - Mehr Möglichkeiten in Deinen Händen. Nicht automatisch eine Nadel.
Du möchtest Triggerpunkte differenzierter behandeln. Vielleicht interessiert Dich Dry Needling. Vielleicht möchtest Du bewusst ohne invasive Techniken arbeiten. Im zweiten Teil des Schmerz-Codes findet beides Platz.

Die manuelle Triggerpunktarbeit bleibt ein wesentlicher Bestandteil. Du vertiefst Untersuchung und Behandlung, ergänzt Dein Repertoire um das Trigger Tee und lernst Dry Needling als weitere Möglichkeit kennen. Entscheidend ist nicht, möglichst viele Methoden einzusetzen. Entscheidend ist, die passende begründen zu können.

Myologik verbindet praktische Erfahrung mit aktueller wissenschaftlicher Einordnung. Du prüfst, was ein Befund aussagt und welche Schlussfolgerungen eine beobachtete Reaktion zulässt. Die Auswahl richtet sich nach der Behandlungssituation, den Patientenpräferenzen und Deinen fachlichen und rechtlichen Möglichkeiten.

Inhalt

  • Manuelle Triggerpunktarbeit vertiefen und Befunde mit Beschwerden und Bewegung in Zusammenhang bringen.
  • Instrumentengestützte Triggerpunktbehandlung mit dem Trigger Tee als nichtinvasiven Zugang erarbeiten.
  • Dry Needling hinsichtlich Einsatzmöglichkeiten, Evidenz, Risiken und Grenzen einordnen.
  • Anatomische Orientierung, Palpation und ausgewählte Techniken unter Supervision üben.
  • Hygiene, Aufklärung, Einwilligung und den Umgang mit möglichen Komplikationen besprechen.
  • Zwischen manuellen, instrumentengestützten und invasiven Vorgehensweisen begründet unterscheiden.
  • Behandlungsreaktionen überprüfen und passende Übungen sowie Belastungsaufbau anschließen.

Kurszeiten

Samstag, 06.02.2027 09:00–18:00 Uhr
Sonntag, 07.02.2027 09:00–15:45 Uhr
Samstag, 13.03.2027 09:00–18:00 Uhr
Sonntag, 14.03.2027 09:00–15:45 Uhr

Auskunft

Dein Nutzen für den Praxisalltag - Dein Nutzen und Deine Wahl beim Üben

Du arbeitest daran, Deine Behandlung nachvollziehbar zu begründen, Deinen Krafteinsatz bewusst zu gestalten und Patienten einen passenden aktiven nächsten Schritt mitzugeben.
Wer auf invasive Nadelübungen verzichten möchte, übt stattdessen manuell und mit dem Trigger Tee. Die Verfahren werden nicht als austauschbar oder gleich wirksam dargestellt. Ohne invasive Übungen wird keine entsprechende praktische Needling-Kompetenz vermittelt.

Mehr zum Kurskonzept von Myologik: Informationen zu diesem Seminar

Referent*in: Lehrerteam des Instituts für Myologik, Niefern

Alexander Mohr, Physiotherapeut, Fachlehrer Medizinische Trainingstherapie, Fachlehrer ReCore, Seniorinstructor Pinotaping, Athletiktrainer Elite – Fußball – Internat des FLVW Kamen-Kaiserau, Leitender Physiotherapeut Arcus Sportklinik (rehamed), Pforzheim

Anmeldung

Zielgruppe

Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten sowie osteopathisch oder heilpraktisch tätige Fachpersonen mit entsprechenden anatomischen und klinischen Grundlagen.